Neue Wege der Schmerz- und Wirbelsäulentherapie
Der erste Halswirbel, besser bekannt als Atlas, ist eine der sensibelsten und empfindlichsten Stellen im menschlichen Körper.
Im Gegensatz zu anderen Teilen der Wirbelsäule ist der Atlas nicht knöchern oder muskulär stabilisiert. Diese Aufgabe übernehmen
stattdessen spezielle Bandstrukturen.
Arthrose, Verschleiß, Überlastungen und Verletzungen (beispielsweise durch
heftige Stürze oder ein Schleudertrauma) können die Haltefunktion der
Bänder jedoch nachhaltig beeinträchtigen.
Instabilitäten, Fehlstellungen und Beschwerden im gesamten Bewegungsapparat, Migräne,
Schwindel, Ohrgeräusche, Kiefergelenkbeschwerden etc. können die Folge
sein.
Fehlstellungen des Atlas und die Folgen
Solange der Kopf optimal zentriert mit dem Atlas in Verbindung steht, ist die Wirbelsäule stabil und ausbalanciert.
Verlagert sich jedoch das Gewicht des Kopfes aus dem Zentrum, führt das zu
statischen Veränderungen des Körpers. Wir sind bestrebt, trotz der
Fehlstellung des Kopfes weiter gerade aus blicken zu können. Dazu muss
der Fehler im oberen Bereich in den unteren Regionen kompensiert
werden. Dieser Ausgleich erfolgt in der Wirbelsäule und im Becken.
Haltungsschäden, Fehlhaltungen oder Beinlängen-Differenzen sind die
Folge.
Einzelne Strukturen erfahren eine erhöhte
Belastung und ein vorzeitiger Verschleiß mit allen Konsequenzen droht.
Jeder Teil unseres Körpers ist abhängig von einer optimalen Versorgung
mit Informationen aus dem Gehirn.
Das Schlagen des
Herzens, die Atmung, die Verdauung und Tausende andere Funktionen sind
nur auf dieser Basis möglich. Statisches Ungleichgewicht kann den
lebenswichtigen Informationsfluss empfindlich stören.
Einschränkungen
in der Übermittlung der Informationen aus dem Gehirn zum Körper durch
statisches Ungleichgewicht sind direkt oder indirekt die Ursache für
viele gesundheitliche Probleme
Besteht diese Beeinträchtigung länger, droht die vorzeitige Degeneration der betroffenen Strukturen. Mögliche Folgen:
- Zunahme von Schmerzen
- Erhöhte Anfälligkeit gegenüber Krankheiten
- Organische Dysfunktionen
- Gelenkbeschwerden
Kombinierte Kinetik Therapie — Den Körper ins Gleichgewicht bringen
Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse hat unser Partner Dr. Khan in Kanada
über einen Zeitraum von 15 Jahren eine spezielle Wirbelsäulentherapie
entwickelt.
Die Kombinierte Kinetik Therapie (KKT) ist ein
nichtinvasives, schonendes Verfahren, bei dem das statische
Gleichgewicht über die gezielte Korrektur einer Atlasfehlstellung
wieder hergestellt wird.
Hierzu werden bekannte manuelle
Verfahren mit einer Stoßwelle kombiniert. Anhand spezieller
Röntgenaufnahmen wird die exakte Position des Atlas ermittelt. Eine
Verschiebung, Kippung oder Rotation kann so genau festgestellt werden.
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Auf
dieser Grundlage werden mit Hilfe eines Computerprogrammes die Werte
für die eigentliche Therapie berechnet. Daraufhin wird die
Altasfehlstellung über ein dafür extra entwickeltes Gerät durch
pulsierende Stoßwellen behoben. |
Für den Patienten bieten sich eine Reihe von Vorteilen:
- Beseitigung der Ursache
- Herstellen einer verbesserten Ausgangssituation für weitere Therapien
- Sinnvolle Alternative zur OP
- Langzeitwirkung
- Kostengünstig
- Wissenschaftlich gesichert
- Einfache Handhabung
Der Therapieverlauf
Nach einer Eingangsuntersuchung mit Analyse und Berechnung der Fehlstellung
erstreckt sich die Therapie über etwa 12 Sitzungen innerhalb 12 bis 16
Wochen.
Hier finden Sie Details zum Therapieverlauf.
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