Fragen und Antworten zur KKT
- Was bedeutet es, wenn man von einer Atlasverschiebung spricht?
- Was hat die Verschiebung mit meinem Zustand zu tun?
- Was ist eine KKT Korrektur?
- Wie lange wird es dauern, bis ich wieder gesund bin?
- Wie stellt der Arzt fest, ob es mir besser geht?
- Warum braucht es Zeit, um Ergebnisse zu erzielen?
- Warum werde ich im Nacken korrigiert, wenn mein Schmerz im unteren Rücken oder den Beinen sitzen?
- Wenn ich öfter korrigiert werde, beschleunigt dies meine Genesung?
- Wie sollte ich mich nach der Therapie verhalten?
- Bin ich wieder gesund, wenn ich mich besser fühle?
- Kann ich weiterhin Schmerzen haben, trotz Korrektur?
- Kann der Patient sagen, ob er eine Korrektur braucht oder nicht?
- Warum sollte ich weiter den Arzt aufsuchen, wenn ich mich nach der Korrektur besser fühle?
- Warum habe ich nach meiner Korrektur Empfindungen, die ich vorher nicht hatte?
- Wird jeder Fall gleich korrigiert?
- Warum fühlt sich die Behandlung so sanft an?
- Gibt es Übungen zur Stärkung meiner Wirbelsäule?
- Kann ich mich wohlfühlen und trotzdem eine Missstellung haben?
- Wenn
ich schnell auf die Behandlung anspreche und mich nach ein oder zwei
Korrekturen besser fühle, warum soll ich dann weiter zu den
Therapiesitzungen kommen?
- Sollte sich jeder auf eine Verschiebung untersuchen lassen?
- Sollte ich meine Verschiebung nach der Genesung noch mal checken lassen?
- Was erwartet mich nach der Atlaskorrektur?
- Gibt es Risiken bei der Therapie?
- Warum hilft die Therapie auch bei Tinnitus und Schwindel?
- Was kostet die Beratung und Therapie minimum/maximum ungefähr?
Was bedeutet es, wenn man von einer Atlasverschiebung spricht?
Der
Atlas als oberster Wirbel der Wirbelsäule stellt das Bindeglied
zwischen Schädel und Wirbelsäule dar. Bei einer veränderten Statik des
Körpers übernimmt er die Aufgabe, diese auszubalancieren. Wenn er sich
so aus seiner normalen Position heraus verschiebt, gibt er wiederum
fehlerhafte Impulse zurück an die restliche Wirbelsäule, aber verengt
auch asymmetrisch den Nervenkanal. Dies irritiert wiederum das
Nervensystem, das seinerseits fehlerhafte Impulse an die Muskulatur
weitergibt und zur Fehlhaltung führt.
Was hat die Verschiebung mit meinem Zustand zu tun?
Das
Nervensystem muss ungehindert arbeiten können, um einen
Gesundheitsstatus zu erhalten, welcher es dem Körper erlaubt, sich
selbst zu heilen. Die Verschiebung bewirkt eine Verengung des
Nervenkanals und behindert somit die korrekte Funktion des
Nervensystems.
Was ist eine KKT Korrektur?
Durch
die Korrektur wird die Verschiebung der Wirbel beseitigt. Dadurch wird
das Volumen des Nervenkanals erhöht und somit der Druck auf das
Nervensystem verringert.
Wie lange wird es dauern, bis ich wieder gesund bin?
Die
meisten Symptom-Komplexe haben mehr als eine Ursache, die Verschiebung
der Wirbelsäule ist eine davon. Wenn die Verschiebung ein sich
niederschlagender Faktor der Krankheit ist, so wird eine saubere
Korrektur zu einem guten Ergebnis führen. Die Dauer der Erholung ist
abhängig von der Dauer der Erkrankung, dem Beeinträchtigungsgrad der
Bänder und der Dominanz der anderen Faktoren des Symptom-Komplexes.
Wie stellt der Arzt fest, ob es mir besser geht?
Das
Wohlbefinden des Patienten ist z.B. ein Indikator für die Veränderung
der Statik. Einige objektive Tests werden wie Schwerpunktbestimmung,
Haltungstest, Beckenverschiebung, Beinlängenmessung und Beweglichkeit
werden regelmäßig von uns durchgeführt. Wenn der Patient sich gut
fühlt, aber einer der anderen Tests noch unregelmäßige Werte ergibt,
wird dennoch eine Korrektur durchgeführt. Umgekehrt, wenn der Patient
sich schlecht fühlt, jedoch die Tests auf eine Stabilisierung
hindeuten, wird man nicht unbedingt eine Korrektur vornehmen. Meistens
steht das Befinden des Patienten in Korrelation zu den objektiven
Testergebnissen.
Warum braucht es Zeit, um Ergebnisse zu erzielen?
Sieht
man einmal von einem massiven Ereignis ab wie z.B. Sturz oder
Verkehrsunfall, bei dem es zu einer plötzlichen Verletzung der
Wirbelsäule kommen kann, entwickeln sich statische Veränderungen über
Jahre und Jahrzehnte hinweg. Der Körper empfindet also seine aktuelle
Lage als normal. Die Korrektur des Atlas wirkt sich in der Regel schon
nach einer Minute Therapie messbar aus. Die Muskel- und Bandstrukturen
ziehen ihn aber wieder in die alte, für den Körper bekannte und
scheinbar normale Stellung zurück. Mit jeder Therapiesitzung bekommt
die Wirbelsäule sozusagen eine neue Nullstellung programmiert, der sich
Bänder, Sehnen und Kapselstrukturen erst langsam anpassen.
Warum werde ich im Nacken korrigiert, wenn mein Schmerz im unteren Rücken oder den Beinen sitzen?
Der
Atlas ist ein empfindlicher Wirbel, der sich auf statische Störungen
sehr schnell einstellt. Er ist aber auch positiv gesehen der Wirbel,
über den man die restliche Wirbelsäule beeinflussen kann. Die Impulse
werden wie bei einem Dominoeffekt von Wirbel zu Wirbel bis zum
Steißbein übertragen. Das ist der so genannte mechanische Ansatzpunkt.
Im ersten Halswirbel befindet sich mit seinen Ausläufern aber auch das
Stammhirn. Hier findet die zentrale Verschaltung des Nervensystems
statt, welches indirekt Einfluss nimmt auf die Muskelstimulation und
damit auf die Körperhaltung und Körperspannung.
Wenn ich öfter korrigiert werde, beschleunigt dies meine Genesung?
Prinzipiell
nein. Zu Beginn der Therapie setzt man die Sitzungen sehr eng und
regelmäßig zwei Mal wöchentlich an, um einen möglichst schnellen Effekt
bezüglich der Statikveränderung zu erzielen. Letztendlich benötigt
jeder Fall, jeder Patient, jeder Körper unterschiedlich lange für eine
Genesung. Die Erholungsrate wird durch die Fähigkeit des Körpers, sich
selbst zu heilen, durch die Sorgfalt des Patienten gegenüber seiner
Korrektur, durch gute Lebensgewohnheiten, durch die
Kooperationsbereitschaft des Patienten bestimmt.
Durch die
mehrjährige Studie von Dr. Khan und seinem Team hat sich ein Zyklus von
12 – 15 Therapiesitzungen als sinnvoll erwiesen.
Wie sollte ich mich nach der Therapie verhalten?
Ihr
normales Alltagsleben bleibt unbeeinträchtigt. Die Halswirbelsäule
sollte allerdings vor Störfaktoren geschützt werden. Vermeiden Sie es,
extrem nach oben zu schauen. Wenn Sie liegen, benutzen Sie nicht den
Kopf um sich umzudrehen. Vermeiden Sie jede übermäßige Beanspruchung
der Nackenmuskulatur. Siehe hierzu auch das
Informationsblatt.
Bin ich wieder gesund, wenn ich mich besser fühle?
Nein.
Das bedeutet nur, dass sich das Nervensystem von den durch die
Verschiebung bedingten Verletzungen erholt und dass der Patient auf die
Behandlung anspricht.
Kann ich weiterhin Schmerzen haben, trotz Korrektur?
Ja.
Der Körper benötigt Zeit, sich anzupassen. Und Sie müssen bedenken,
dass auch andere Faktoren eine Rolle im Symptomenkomplex spielen, wie
z.B. Rheuma, Gicht oder Entzündungen, und dass der Erholungsprozess
lange andauern kann.
Kann der Patient sagen, ob er eine Korrektur braucht oder nicht?
Der
Patient kann sich nicht sicher sein. Wenn er nach seinen Empfindungen
entscheidet, kann er durch die verstärkte Aktivität der Nerven nach der
Korrektur auf seinen Zustand hingewiesen werden. Die Notwendigkeit
einer Korrektur kann ausschließlich durch genaue Messungen bestimmt
werden, keinesfalls aber durch die Symptome – diese sind nur die
Reaktion des Körpers auf die Korrektur.
Warum sollte ich weiter den Arzt aufsuchen, wenn ich mich nach der Korrektur besser fühle?
Die
Erholung eines Patienten ist nicht abgeschlossen, solange der
Heilungsprozess nicht abgeschlossen ist. Wenn sich der Patient nach
seiner ersten Korrektur besser fühlt, so bedeutet das nicht, dass sich
sein Nervensystem vollständig von den Schäden der Verschiebung erholt
hat. Nach der Korrektur verändern sich die betroffenen Nerven in Bezug
auf ihre Größe und ihre Position. Dieser Prozess braucht Zeit, damit
die Nerven wieder voll funktionsfähig werden. Der Patient sollte bis
zur vollständigen Genesung regelmäßig zur Untersuchung kommen, da in
den ersten Monaten ebenfalls die Möglichkeit besteht, dass die
Wirbelsäule sich verändert. Dies ist normal, aber wenn der Patient
nicht mehr zur Untersuchung kommt, kann der Arzt diese Veränderung
nicht feststellen und er verliert die Kontrolle über diese
Veränderungen.
Warum habe ich nach meiner Korrektur Empfindungen, die ich vorher nicht hatte?
Viele
der Empfindungen werden über das zentrale und periphere Nervensystem
weitergeleitet, wie z. B. Wiederherstellung des Körperzentrums,
Verbesserung der Atmung und Blutzirkulation, verbesserte
Herzschlagrate, Positionsverbesserung vieler innerer Organe uvm.
Wird jeder Fall gleich korrigiert?
Obwohl
jeder Fall im Nacken korrigiert wird, existieren keine zwei identischen
Fälle. Es gibt tausende verschiedene Kombinationen von Missstellungen
und jede erfordert eine individuelle Therapie. Die Art und Weise wird
durch die exakte Analyse von speziellen Röntgenbildern und der
Wirbelsäulenvermessung bestimmt und letztendlich computergesteuert
durchgeführt.
Warum fühlt sich die Behandlung so sanft an?
Das
liegt daran, dass die Korrektur mit einer Art hydraulischen Welle
bewirkt wird. Sie entspricht einer vorsichtigen Mobilisierung.
Gibt es Übungen zur Stärkung meiner Wirbelsäule?
Ja.
Krankengymnastik, Wirbelsäulengymnastik und Rückenschule spielen eine
bedeutende Rolle, um die neu erzielte Haltung zu stabilisieren. Sie
erhalten exakte Vorgaben für den Bereich Physiotherapie.
Kann ich mich wohlfühlen und trotzdem eine Missstellung haben?
Der
Körper hat die Fähigkeit, sich bei bestimmten Belastungen anzupassen
(Adaption), zu kompensieren. Der Patient kann unter starken
Rückenschmerzen und einer Verschiebung leiden, und wenn der Arzt nichts
tut, werden sich die Schmerzen sicher bessern, die Verschiebung jedoch
bleibt und der Patient passt sich den Beschwerden an. Solange die
Wirbelsäule nicht korrigiert ist, werden die Schmerzen allerdings immer
wieder kommen.
Wenn ich schnell auf die Behandlung anspreche und mich nach ein oder zwei
Korrekturen besser fühle, warum soll ich dann weiter zu den
Therapiesitzungen kommen?
Die Verschiebung ist ein
sehr delikater Mechanismus. Eine Verschiebung, nicht größer als eine
Bleistiftmarkierung, kann eine neurologische Unausgeglichenheit
verursachen, welche solange anhält bis die Verschiebung komplett
korrigiert und stabilisiert ist.
Sollte sich jeder auf eine Verschiebung untersuchen lassen?
Ja.
Es ist sehr einfach festzustellen, ob eine Verschiebung vorliegt oder
nicht. Viele Patienten stellen sich vor und haben keine Verschiebung,
dann werden sie auch nicht weiter behandelt oder geröntgt. Dies trifft
meist auf Kinder zu. Wenn eine Verschiebung festgestellt wird, hat der
Patient die Wahl zur direkten Korrektur oder zu einem späteren
Zeitpunkt, wenn Beschwerden auftreten.
Sollte ich meine Verschiebung nach der Genesung noch mal checken lassen?
Ja.
Eine regelmäßige Untersuchung ist ratsam und man wird Sie dahingehend
beraten, welches Verhalten für Ihre Gesundheit ratsam ist.
Was erwartet mich nach der Atlaskorrektur?
Es
können Veränderungen eintreten. Um zur Heilung zu gelangen, muss der
Körper verschiedene Zyklen der Genesung durchlaufen, welche sich sehr
häufig durch einige der folgenden Symptome bemerkbar machen können:
- Das kurze Bein fühlt sich länger an
- Schwindel und Kopfschmerzen
- Erkältungssymptome
- Muskelkater in anderen Regionen des Körpers
- Schmerzen in der Region einer älteren Verletzung
- Kribbeln und Ameisenlaufen in Armen und Beinen
- Durchfall oder Verstopfung
Die Symptome sind häufig ein positives Zeichen dafür, dass der Heilungsprozess begonnen hat.
Die
Unterschiede in der Art der Veränderungen sind begründet durch die
verschiedenen betroffenen Nerven in jedem individuellen Fall. Es gibt
300 Billionen Nerven im Rückenmark, von denen jede einen bestimmten
Teil des Körpers steuert.
Diese Veränderungen sind
wichtig und sollten bei der nächsten Therapiesitzung erwähnt werden.
Die Korrektur orientiert sich allerdings nicht an diesen Symptomen,
sondern an verschiedenen Tests, die die neurologische Integrität
bestimmen. Diese sind der sichere Indikator für bereits erfolgte
Korrekturen.
Gibt es Risiken bei der Therapie?
Die
Therapie wird über eine spezielle Software errechnet und dann
computergesteuert durchgeführt. Damit ist die korrekte Therapierichtung
gewährleistet. Bei Störfällen, z.B. falls der Patient seine
ursprüngliche Lage verlässt oder der Kopf verrutscht, stoppt die
Therapie. Ansonsten handelt es sich um eine vorsichtige Mobilisation
des Wirbelkörpers ohne Risiko.
Warum hilft die Therapie auch bei Tinnitus und Schwindel?
Voraussetzung
ist, dass in Kopf und Ohr keine organischen Schäden vorliegen. Die
Therapie kann nicht helfen, wenn Innenohr oder Kleinhirn geschädigt
sind. Allerdings sind das tatsächlich nur die seltensten Fälle. Zum
einen hilft die Therapie über die bereits erwähnte Statik. Wenn die
gesamte Wirbelsäule im Lot steht, die Muskulatur ausgeglichen und
symmetrisch arbeitet, dann reduziert sich meist der Schwindel spontan.
Tinnitus kann auch über eine asymmetrische Muskelspannung der
Halswirbelsäule ausgelöst werden, meist ist es aber ein Zeichen einer
Durchblutungsstörung. Die wichtige Arteria vertebralis schlängelt sich
durch den Querfortsatz. Wenn dieser verkippt steht, dann kann die
Arterie dadurch eingeengt werden und so zu einer Mangeldurchblutung
führen.
Was kostet die Beratung und Therapie minimum/maximum ungefähr?
Wir haben absichtlich keine Gebühren auf der Webseite veröffentlicht,
da eine mögliche Behandlung immer individuell auf das jeweilige
Krankheitsbild abgestimmt werden muss. In einem ersten ausführlichen
Gespräch wird geklärt, ob diese Therapie für Sie in Frage kommt.
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